Willkommen im Kulturzentrum Ameise Kulturhügel in Minden Westfalen

Liebe Leute,

Wir wünschen euch und eurer Familie Gesundheit, Liebe und Erfolg im Jahr 2014. Denkt bitte an eure Kinder, an unsere Jugendlichen, dass sie eine gute Perspektive brauchen, um sich zu entwickeln. Sie sind unsere Zukunft und die Schönheit unseres Landes. Bitte sagt “nein” zu Drogen, Alkohol, Rassismus und Extremismus. Fördert  Musik, Kultur und Toleranz und glaubt an eine gesunde Gesellschaft ohne Drogen & Rassismus. Wir werden es schaffen.

 

 

 

Fr.08.08.2014: HIP HOP Fest 12# 2014

 

Sa.09.08.2014: Hof – Festival 2014: Rock/Indi/Jazz/Soul/Funk/Punk/Pop/Metal/Hardcore/Reggea….

 

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Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

 

Domstraße 7
32423 Minden / Germany
Tel. +0049 (0) 571 / 87 72 3

 
MirMehdi Mazlumsaki
E-Mail: mazlumsaki@nullweb.de oder / info@nullhamburger-hof-ameise.de
Facebook: Hamburger Hof Ameise Kulturhügel

 

 

Jahresprogramm Rockabilly-Veranstaltungen 2014

Jahres Programm Rockabilly 2014


 

Vanessa Block im Februar 2013:

Wir benutzen tagtäglich tausende tolle Worte, durchschnittlich etwa 16000, ohne jemals darüber nachzudenken, was wir da sagen. Ohne irgendeinen Plan zu haben, was wir zu sagen haben. Klagen, Fragen? Ansagen, Nachsagen, Nachmachen, Anmachen, Anfragen, Klarmachen! Was will ich eigentlich sagen? Ich hab nach einem passenden Wort gesucht und alles, was mir jetzt einfällt ist verrucht. verrucht, weil das schüchterne Lächeln, was ich dir schenke zeigt, was sein könnte, aber nicht ist, weil ich nicht mehr will. Das Leben wäre erheblich leichter, wenn man meinen würde, was man sagt, und wenn man sagt, was man meint, nicht implizit, sondern explizit. Was hält uns denn bitte davon ab? Kann doch nicht so schwer sein, zu sagen, was man denkt, zu sagen, was man will und nachzudenken, bevor man spricht. Ich bin schnell verwirrt, weil mein Gegenüber mich mit seinen Worten irritiert und ich nicht sofort verstehe, was er  impliziert, stattdessen rede ich ohne Punkt und Komma, komme nie zu besagtem Punkt, komme kaum zum Luft holen. Ich interpretiere und analysiere grundsätzlich viel zu viel, um möglichst jede mögliche Intention aus jedem Wort herauszuholen. Letztendlich ergibt das alles trotzdem keinen Sinn, weil ich immer noch nicht weiß, was du mir eigentlich sagen willst. Aber ich selbst bin auch nicht viel besser. Ich bin viel zu impulsiv, naiv und denke auch nicht sonderlich intensiv über das nach, was ich sage, sondern ergebe mich ständig dem Verlangen, auf aufdringliche Fragen auch noch Antworten zu erwarten. Zumindest sage ich, was ich denke. Kann man nicht von jedem behaupten. Ich will niemanden beim Namen nennen, aber es gibt genug Menschen, die sich wortgewandt abwenden und wegrennen, aus Angst. Vor zu großen Worten und ihren möglichen Folgen. Stattdessen quälen sie sich lieber mit der Ungewissheit, nicht zu wissen, was Sache ist. Es wäre so leicht, einfach nachzufragen, alles rauszulassen Frust abzuladen und diesem oder jenem Menschen zu sagen, dass man es satt hat, das Ganze länger zu ertragen auf Stolz und Anerkennung zu warten. Dass man eine Antwort will, sofort. Hier und jetzt. Solange man sich noch schätzt und bevor man sich unnötig verletzt. Ja oder Nein? Sie oder ich? Liebe oder eher doch nicht? Zu mir oder zu dir? Urne oder Sarg? Bin ich nur schwach oder war der elterliche Einfluss einfach zu stark? Was würde also passieren, wenn man immer sagt, was man denkt? Man würde womöglich Menschen verletzen, die man liebt, sich selbst Grenzen setzen, die es nicht gibt. Alles mit dem Ziel, sich besser zu fühlen. Aber fühlt man sich dadurch wirklich besser? Wir sind wie Jongleure, Akrobaten, Dompteure. Worte, Bedeutungen, Intention und Gedanken die wir gleichzeitig jonglieren, während wir versuchen uns eloquent zu artikulieren. uns in nichtssagende und vielsagende Worte verlieren, mit Hirngespinsten spielen, die uns nicht weiterbringen, sondern uns aufhalten. Man müsste sein Gehirn ausschalten können, nicht über alles nachdenken, jedes Wort berechnen. Worum es doch tatsächlich geht, ist die Kommunikation, die fehlt. Die uns die vielen tollen Worte nimmt, wenn die zwischenmenschliche Beziehung beginnt, wenn wir statt einander Worte zuzuhauchen, bedächtige Blicke austauschen. „Ich hör nicht deine Worte, sie verlaufen sich im Wind, du schaust mich an.“ Und das schüchterne Lächeln, was ich dir schenke?

Hat leider nichts mit dem zutun, was ich denke.  

 


 

Kleines Geschenk zum lachen